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05.08.2017   Golfschule Profi-Tipp

Golfschule Profi-Tipp

"Der Schaft muß passen"

Nicht nur jeder Beginner stellt sich oder uns Pros die Frage nach dem richtigen Golfschläger. Hier gibt es auch von uns eine
Antwort von Bedeutung, - der Schaft muß individuell passen!

Ein Golfschläger besteht bekanntlich aus den Komponenten Schlägerkopf , Schaft und Griff .
Bei der Wahl des Schlägerkopfes geht es um die Größe der physikalischen Treffmomentzone , wobei ein geschmiedetes Blade nur etwas für
Spitzenspieler ist , ansonsten wird eher die Mid-und Overziseversion ihre Leistung unterstützen . Beim Griff geht es ebenfalls um eine Größe bzw.
Dicke , welche der Handform/ Größe entsprechen muß , - sowie es dann bei Schlägerkopf und Griff gerne noch um optische Dinge
gehen darf , was aber technisch wenig relevant ist .

Der Schaft als Motor eines Golfschlägers ist jedoch für Erfolg und Leistung eines jeden Spielers das relevanteste " Instrument " , schließlich
wird die technische und physiche Leistung ( Kraft = Masse x Geschwindigkeit ) des Spieles über den Schaft auf den Schlägerkopf übertragen , der dann im Treffmoment die Gesamtleistung auf den ruhenden Golfball bringt (Impakt = Kraftstoß).


Nach dem Länge einfach zu vermessen ist, geht es um das richtige Material bzw. den richtigen Werkstoff des Schaftes.
Hier trennt sich fachlich ( und auch evtl. preislich ) die "Spreu vom Weizen" !
Es geht vor allem um die Relevanzen: Flex (Festigkeit) , Flexpunkt (Biegepunkt) und Torsion (Verdrehung).

Alle drei Eigenschaften müssen zum Spieler, seiner Technik und Spielstärke und besonders zu seinem Körper und seiner (Schnell)kraft
genau passen.
Beispiel: Ein preiswerter "Einsteigerschläger" ist verlockend günstig, und sieht auch nett aus, - aber hier werden natürlich auch
Materalien verbaut, die so preiswert wie möglich sein müssen. Das ist völlig legitim, für eine kleine Gruppe kann solch eine reine
Kohlefaser als Schaft sogar genügen, - in der Regel funktioniert es aber nicht, denn hier handelt es sich immer um zu viel Torsion,
zu viel Flex und eine Bestimmung eines Flexpunktes ist fachlich auch nicht möglich, denn solche Materialien können die entscheidenden
Wertigkeiten einfach nicht bedienen.

Hier unser Tipp :
Vermeiden Sie , auch als Einsteiger , unnötige Fehlkäufe .
Das Ziel sollte möglichst eine einmalige Anschaffung sein .
Das Handwerkzeug muß auch nicht das Teuerste sein , aber es sollte zu Ihnen individuell fachlich passen .
Roland Noelle.




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